421 Forschungsprojekte wurden finanziert.
Der Europäische Forschungsrat hat 705 Millionen Euro an 421 Nachwuchsforscher vergeben, die im Rahmen seines jüngsten Starterstipendienwettbewerbs ausgewählt wurden.
Die Fördermittel ermöglichen die Entwicklung neuer wissenschaftlicher Projekte und die Einrichtung von Arbeitsgruppen an europäischen Universitäten und Forschungszentren. Die Aktivitäten decken ein breites Spektrum an Fachgebieten ab, von den Lebenswissenschaften über die Ingenieurwissenschaften bis hin zu den Sozial- und Geisteswissenschaften.
Die Ausschreibung stieß auf großes Interesse; es wurden 4.807 Anträge eingereicht. Nur 8,8 Prozent der Anträge wurden bewilligt, was den hohen Selektivitätsgrad des Programms bestätigt.
Die ausgewählten Projekte werden in 25 EU-Mitgliedstaaten und assoziierten Ländern des Programms „Horizont Europa“ durchgeführt. Zu den erfolgreichen Bewerbern gehören auch Forschende, die derzeit außerhalb Europas tätig sind und für die Fortsetzung ihrer Arbeit in die EU oder in assoziierte Länder umziehen werden.
Die neuen Fördergelder werden außerdem dazu beitragen, über 3.000 Arbeitsplätze in Forschungsgruppen zu schaffen. Wer nach Europa zieht, kann zudem zusätzliche Unterstützung von bis zu 2 Millionen Euro beantragen, um Labore oder neue wissenschaftliche Teams aufzubauen.
Die Maßnahme ist Teil des europäischen Engagements für die Stärkung der Grundlagenforschung, die Gewinnung wissenschaftlicher Talente und die Unterstützung neuer Generationen von Wissenschaftlern.