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14. April 2026

Prävention, Vorsorge, Reaktion und Wiederaufbau von Gebieten nach Waldbränden. Die Europäische Kommission hat eine neue integrierte Strategie zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit Europas angesichts dieses immer häufiger auftretenden, sich ausbreitenden und zerstörerischen Phänomens vorgestellt. Der Ansatz umfasst den gesamten Brandzyklus mit dem Ziel, Bürger, Umwelt, Infrastruktur und Kulturerbe zu schützen.

Die Initiative ist eine Reaktion auf die zunehmend häufigeren und verheerenderen Brände: 2025 erlebte Europa die schlimmste Brandsaison seit Beginn der Aufzeichnungen, mit über einer Million Hektar verbrannter Fläche, vorwiegend aufgrund des fortschreitenden Klimawandels. Angesichts dessen wird die Kommission Maßnahmen zum Schutz der Ökosysteme und der Umwelt umsetzen – notwendige Schritte, um die Regionen widerstandsfähiger gegen die Bedrohung durch Brände zu machen.

Zu den aktuell laufenden Maßnahmen gehören neue Richtlinien für Natura-2000-Gebiete, aktualisierte Instrumente zur Risikobewertung und eine verbesserte Flächennutzungsplanung. Ziel ist es außerdem, das öffentliche Bewusstsein durch Aufklärungsprogramme, Jugendinitiativen und Freiwilligenarbeit zu stärken.

Auf operativer Ebene wird die Kommission ihre Reaktionsfähigkeit durch den Ausbau der rescEU-Flotte stärken. Diese wird zwölf zusätzliche Löschflugzeuge und fünf Hubschrauber umfassen. Geplant sind außerdem die strategische Positionierung von Feuerwehrleuten in Risikogebieten und die internationale Zusammenarbeit mit von Waldbränden betroffenen Regionen. Im Rahmen des Copernicus-Programms werden fortschrittliche Überwachungs- und Frühwarnsysteme sowie europaweite Prognosemodelle und KI-gestützte Instrumente entwickelt.

Schließlich wird in Zypern ein europäisches Feuerwehrzentrum mit operativen und Ausbildungsfunktionen eingerichtet und Initiativen zur Überwachung langfristiger Gesundheitsrisiken für Feuerwehrleute gestartet. Die Kommission beabsichtigt außerdem, den Austausch bewährter Verfahren für den Wiederaufbau nach Bränden zu fördern und wird einen Vorschlag für eine Empfehlung des Rates zur Stärkung eines koordinierten europäischen Ansatzes für das Risikomanagement vorlegen. Klicken Sie hier das Dokument (auf Englisch) lesen

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