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Geschlechtergleichstellung in allen Lebensbereichen, online wie offline, von Bildung und Gesundheit bis hin zu Arbeit und öffentlichem Leben, einschließlich Maßnahmen gegen moderne Bedrohungen wie Cyberkriminalität und die Risiken künstlicher Intelligenz, die insbesondere Frauen betreffen. Das ist die neue Vision. Strategie zur Geschlechtergleichstellung für 2026–2030 präsentiert von Europäische Kommission anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März.
Das Projekt baut auf dem im Rahmen der Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter 2020–2025 verabschiedeten Rechtsrahmen auf. Obwohl bereits bedeutende Fortschritte erzielt wurden, deuten Schätzungen des Europäischen Instituts für Gleichstellungsfragen darauf hin, dass weiterhin Ungleichheiten zwischen den Mitgliedstaaten bestehen und dass es im derzeitigen Tempo ein halbes Jahrhundert dauern würde, bis die vollständige Gleichstellung der Geschlechter in der Europäischen Union erreicht ist. Die neue Strategie integriert daher auch die Ziele des Fahrplans für die Rechte der Frau, der von der Kommission vorgelegt und 2025 von allen Mitgliedstaaten angenommen wurde – ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einem wahrhaft geschlechtergerechten Europa, das sich dem Kampf gegen jegliche potenzielle Einschränkung der Grundrechte verschrieben hat.
Die neue Strategie stärkt bestehende Instrumente und führt neue ein, mit besonderem Fokus auf die digitale Welt, Gesundheit und die Einbeziehung von Männern und Jungen. Sie orientiert sich an Prinzipien wie:
- Freiheit von Gewalt: Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt (physischer und Cyber-Gewalt, wie z. B. pornografische Deepfakes) durch konsequente Durchsetzung bestehender Gesetze und legislative Interventionen zur Harmonisierung der Definition von Vergewaltigung in ganz Europa.
- Gesundheit: Verringerung der Geschlechterkluft in Forschung und Zugang zur Gesundheitsversorgung durch Initiativen zur Frauengesundheit (z. B. Wechseljahre, Endometriose) und zu sexuellen und reproduktiven Rechten (Erfassung von Praktiken und Unterstützung des Zugangs zu Verhütungsmitteln).
- Wirtschaftliche Unabhängigkeit: Umsetzung der Richtlinie zur Lohntransparenz, Förderung des weiblichen Unternehmertums (unter anderem durch geschlechtergerechte Finanzierung) und Beseitigung der geschlechtsspezifischen Rentenlücke.
- Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Betreuung: Förderung einer geschlechtergerechteren Elternzeit und Vorlage eines europäischen Betreuungspakts für zugängliche und qualitativ hochwertige Betreuungsleistungen.
- Beschäftigung: Erkennen und Bekämpfen von Belästigung am Arbeitsplatz, Förderung der Repräsentation von Frauen in Bereichen wie MINT und Verteidigung, Gewährleistung, dass Produkte für alle Körpertypen sicher sind.
- Bildung: Stereotypen hinterfragen, mehr Mädchen für MINT-Fächer begeistern (Ziel: 1 Million bis 2028) und einen „Boys in HEAL“-Ansatz fördern, um Männer für Sektoren wie Bildung und Gesundheitswesen zu gewinnen.
- Politische Partizipation: Schutz von Frauen in der Politik vor Online-Gewalt und Bekämpfung frauenfeindlicher Desinformation.
- Institutionelle Mechanismen: Integration einer Geschlechterperspektive in alle EU-Politiken (Haushalt, Fonds, Krisenvorsorge) und Verpflichtung der Mitgliedstaaten zur Vorlage nationaler Aktionspläne bis 2027.
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