Bildung als starke Kraft für nachhaltigen Wandel. Das Erasmus+-Programm kann eine Schlüsselrolle bei der Förderung des globalen grünen Wandels spielen, indem es grenzüberschreitendes Lernen und kulturellen Austausch unterstützt. Die neue Analyse Erasmus+: Globale Verbindungen für eine grüne Zukunft 2021–2027 (Exekutivagentur der Europäischen Kommission für Bildung und Kultur)Ein kürzlich veröffentlichter Bericht hebt den Beitrag des Programms zum globalen ökologischen Wandel durch Bildung, Mobilität und internationale Zusammenarbeit hervor. Erasmus+ hat sich als wichtiges Instrument erwiesen, um Studierende, Lehrende und Institutionen mit Kompetenzen im Bereich Nachhaltigkeit auszustatten – von erneuerbaren Energien über Kreislaufwirtschaft und Klimaresilienz bis hin zu grüner Innovation.
Der Bericht hebt die Übereinstimmung mit dem Europäischen Green Deal hervor und zeigt die Auswirkungen von Mobilitätsinitiativen und Kapazitätsaufbauprojekten in verschiedenen Regionen der Welt auf, darunter Subsahara-Afrika, Asien, Lateinamerika und die Karibik sowie der Nahe Osten und der Pazifik.
Globale Herausforderungen wie Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt und Ressourcenknappheit haben Nachhaltigkeit zu einer gesamtgesellschaftlichen Notwendigkeit gemacht, nicht nur zu einem gemeinsamen Ziel. Die Europäische Union ist sich bewusst, dass dauerhafte Lösungen auf Zusammenarbeit, Wissensaustausch, Kompetenzentwicklung und Innovation zwischen Menschen und Institutionen beruhen. Vor diesem Hintergrund ist die Rolle des Programms von entscheidender Bedeutung: Es dient als strategischer Hebel für die weltweite Verbreitung der Kompetenzen, die für den Übergang zu einer nachhaltigeren, alle einbeziehenden Wirtschaft notwendig sind.